Trotz der internationalen Finanzkrise rechnet die Gewerkschaft Verdi nicht mit einer Entlassungswelle bei den Banken. Infolge der Euro-Krise und der anhaltenden Börsenturbulenzen haben viele Banken bereits einen Stellenabbau angekündigt. Im Zuge dessen sollen weltweit Tausende Mitarbeiter entlassen werden.
Wie Verdi nun bekanntgab, rechnet die Gewerkschaft nicht damit, dass es bei den Banken in Deutschland zu einer Entlassungswelle kommen wird.
Die Gewerkschaft erklärte, dass das Ende der Fahnenstange beim Stellenabbau erreicht sein dürfte, wenn es nicht zu einer scharfen Rezession kommt. In der Finanzbranche wurden in den vergangenen zehn Jahren mehr als 100.000 Stellen abgebaut. Derzeit beschäftigt die Branche
nur rund 600.000 Beschäftigte. Dieser Aderlass wurde vor allem durch die permanenten Umstrukturierungen vorangetrieben. Dabei gingen die Umstrukturierungen häufig auf Kosten der Beschäftigten. Bei den Kreditinstituten und Versicherern soll mit immer weniger Personal immer mehr
gearbeitet werden. Durch die damit verbundenen Ansprüche wird zunehmend die Gesundheit der Beschäftigten gefährdet. Verdi hat die Bankangestellten darüber hinaus jüngst in Schutz genommen. Die Gewerkschaft betonte, dass es sich bei ihnen nicht um die Verursacher der Finanzkrise handelt.
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